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Anforderungen an ein Passivhaus


Eines der Hauptmerkmale ist die Nutzung der vorhandenen Energie, d.h. Wärmeverluste minimieren und dabei Wärmegewinne optimieren sind die Grundprinzipien. Zum Erreichen des Passivhaus-Baustandards reicht eine Zusammenstellung von Passivhaus-geeigneten Komponenten allerdings nicht aus - das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Komponenten machen eine integrale Planung notwendig um schlussendlich folgende drei Anforderungen zu erfüllen:
  • Heizwärmebedarf < 15 kWh/m²a
  • Primärenergiebedarf (Heizung/Warmwasser/Hausgeräte) < 120 kWh/m²a
  • Drucktestluftwechsel n50 < 0,6 h-1, d.h. bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal muss der Luftstrom weniger als 60 % des Volumens des Gebäudes pro Stunde betragen.
Erhöhung der Behaglichkeit
Durch die starke Dämmung bleibt die Wärme im Haus, alle Umgebungsflächen sind gleichmäßig warm. Somit gibt es bei einem Passivhaus keine Strahlungsasymmetrien (Abstrahlungen) von den Außenwänden, und auch daraus resultierende Zugerscheinungen treten nicht auf. Im Umkehrschluss bleibt die Hitze im Sommer draußen, wodurch eine Überhitzung verhindert wird. Somit herrscht im Passivhaus das ganze Jahr über ein gleich bleibend angenehmes Raumklima - dies schafft für die Bewohner einen hohen Grad an Behaglichkeit und Komfort. Zudem nutzen Passivhäuser hocheffiziente Lüftungsanlagen, wodurch Schimmelbildung, Staub und daraus resultierenden Allergien vorgebeugt wird.

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Weniger ist mehr

Die Anforderungen an ein Passivhaus und die Auswirkungen auf den Heizwärme-Bedarf und CO2-Emisssionen finden Sie hier grafisch dargestellt.
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